Saturday, December 13. 2008Barcamp Kirchentag Bremen
Die meisten Webseiten von gemeinnützigen Organisationen sind veraltet, ohne Möglichkeiten der Interaktion. Internetkommunikation bedeutet für die meisten Menschen im Kirchlichem Umfeld: Emails mit Word-Anhang verschicken und auf Empfängerseite ausdrucken und abheften.
DAS MUSS SICH ÄNDERN! Das Internet ist ein wichtiges Kommunikationsmedium. Deswegen soll es auf dem Kirchentag in Bremen (20.-24. Mai) dazu Diskussionen, Vorträge und Seminare geben. Wer kommt? Wir veranstalten ein BarCamp parallel zum Kirchentag. Ein paar Themenvorschläge von mir:
Es gibt schon ein paar Gruppen in verschiedenen Netzwerken: Xing, facebook, amazee, mixxt, upcoming, barcamp.org, barcamps.de Auf StudiVZ gibt es 50 Treffer, wenn man nach "Kirchentag" sucht. Ich fange jetzt an, in den Gruppen Werbung zu machen für die Idee. Da fällt mir ein: Ein BarCamp Thema wäre, wie man diesen Wildwuchs von Sozialen Netzwerken eindämmen könnte... UPDATE: Ich habe eine Mailingliste eingerichtet, auf der wir das Thema weiter diskutieren und organisieren können: barcamp-kirchentag. UPDATE: Es hat sich herausgestellt, dass wir für die Organisation der Veranstaltung am besten die mixxt Seite mit eingebautem Wiki (und natürlich die Mailingliste) benutzen können. Comments
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Pro-Linux hat gerade meinen Artikel über diese Idee gepostet. Vielen Dank an die Redaktion!
Als Erwiderung zu den Kommentaren unter dem Pro-Linux Artikel zwei Klarstellungen: - Ich distanziere mich von jeder Form von Religion. - Ich finde Soziale Netzwerke sind eine tolle Sache. Es gibt nur so viele davon, dass ihr eigentlicher Zweck verlorengeht. Das wollte ich mit dem Begriff Wildwuchs ausdrücken.
Endlich greift jemand das Thema/die Themen mal auf! Vielen Dank! Habe in einer kleinen Stuttgarter Gemeinde vor einigen Jahren vergeblich Versuche unternommen eine Diskussion in Gang zu bringen. Falls ich es terminlich hinkriege, bin ich in Bremen dabei.
Einerseits klingen die Themen nach Stoff für mehrere Wochen. Andererseits frage ich mich, ob z. B. die Punkte "Online-Sucht" bzw. "Spielsucht" sowie die Erwiderung auf derartige Probleme von Gemeindeseite aus schon abgedeckt sind (vielleicht im zuerst genannten Thema). Trotzdem ein sehr guter Ansatzpunkt. Und Open Source ist sowieso mein ganz großer Favorit (setze sehr gerne TYPO3 ein).
Stimme, dir da auch voll und ganz zu...die Diskussion muss erst einmal angefangen werden...muss mal schauen, ob ich kommen kann...
Hallo. Ich finde das Thema super wichtig und es auch gut, da was anzustoßen. Aber ich hab so meine Zweifel, ob der Kirchentag da der richtige Ort dafür ist...
Die Idee ist ja gut, aber man merkt das der Verfasser des Artikels nicht wirklich Einblick in die Kirche hat. Denn die Menschen die eMails ausdrucken und abheften gibt es sicherlich auch außerhalb der Kirche.
Was ich hier aber vermisse ist zum Beispiel darauf hinzuweisen das es Projekte gibt wie www.youngspirix.de wo sich kirchlich geprägte Jugendliche im Internet treffen und auch die nötigen Interaktionsmöglichkeiten vorhanden sind!
Hallo Sebastian,
natürlich gibt es auch im kirchlichen Bereich einzelne Projekte, die an vorderster Front mitsprechen können (siehe auch Webfish-Award der EKD). Aber die breite Masse ist Lichtjahre davon entfernt, leider altersunabhängig. Eine Zeitlang habe ich als fast schon alte Oma den Webauftritt des Jugendwerks bei uns aufrecht erhalten müssen, weil die Jugendlichen selbst es einfach nicht auf die Reihe gekriegt haben.
Man sollte mal bedenken, dass es sich beim Kirchentag in Bremen um den Evangelischen Kirchentag handelt. Anders als die Katholische ist die Evangelische Kirche in Deutschland in Landeskirchen organisiert. Ich weis nicht, welcher Landeskirche ihr angehört und was da so läuft - aber in Bayern läuft in dem Bereich schon einiges. Natürlich gibt es auch einige, die keine Ahnung haben - die wird es aber immer geben, weil es einfach auch nicht jeden interessiert und das finde ich auch okay. Aber im Moment wächst eine ganz neue Generation an Jugendlichen heran, sowohl auf Seiten der (ehrenamtlichen) MitarbeiterInnen als auch bei den TeilnehmerInnen, die im Umgang mit dem Internet verdammt viel Potential mitbringen und dieses auch nutzen...
Im Übrigen finde ich es nicht gerecht, sich da so auf die Kirchen einzuschießen - das ist kein Kircheneigenes "Problem", sondern findet sich fast im gesamten Sozialen Bereich wieder.
Hallo Cindy Greiner,
auch in der Evangelischen Landeskirche in Württemberg gibt es ein Medienhaus, das sich um derartige Dinge kümmert (und seine Leistungen an die Gemeinden verkauft). Und das Jugendwerk in einer meiner Nachbargemeinden hat immerhin dafür gesorgt, dass der Gemeinde-Webauftritt auf einem Wiki basiert und dadurch auch weniger Versierte einfach aktualisieren können. Für meine eigene Gemeinde habe ich mit TYPO3 ein CMS eingerichtet - außer einer einzigen Person hat sich bisher niemand für die einfache Änderbarkeit, geschweige denn für weitergehende Funktionalitäten interessiert. Aber es stimmt, dass dieses Problem kein kircheneigenes ist, sondern auch den sozialen Sektor betrifft, wie meine Geschäftspartnerin in ihrem Blog http://blog.nonprofits-vernetzt.de immer wieder darstellt. Dort hat sie übrigens auch vom Social Camp berichtet, das 2008 erstmalig in Berlin stattfand.
Ich denke man sollte ganz genau abwegen ob man wirklich web 2.0 Inhalte für seine eigene Homepage braucht. Es mag zwar richtig sein, dass man mit den Besuchern einer Homepage kommuniziert, aber z.B. ein Wiki als alleinige Homepage einer Organisation finde ich nicht zielführend.
Auch kann ich es niemanden verübeln, dass er sich nicht in Typo3 einarbeiten möchte und mit diesem System die Homepage aktualisiert. Gerade in kleinen Organisationen sind die meisten Personen ehrenamtlich tätig, bei denen wo das nicht so ist und es hauptberufliche Personen für die Kommunikation der Organisation gibt werden die Medien auch gut genutzt. Auch bin ich der Auffassung das nicht jede Organisation ein Wiki, ein Forum oder eine Community braucht. Gerade ich habe bei der Unterstützung vieler Organisationen im Bereich Internet festgestellt das vor allem Jugendliche nicht unbedingt dann die Community auf der Jugendwerks Seite benutzten, sondern es viel zielführerender ist auf bestehende System wie regionale Communitys wo die meisten Jugendlichen registriert sind aufzubauen und dort Themen und Gruppen zu den jeweiligen Organisationen zu gründen.
Hallo Sebastian,
ob Web 2.0, Wiki, CMS oder nicht - das ist nicht das Thema. Wichtig ist, dass im kirchlichen und sozialen Bereich auch die breite Masse endlich einmal aufwacht und kapiert, dass die Neuen Medien fundamentale Auswirkungen auf die Menschen und das zwischenmenschliche Zusammenwirken haben und es allerhöchste Zeit wird sich diesen Herausforderungen zu stellen, statt sich wie bisher immer weiter aufs Abstellgleis zu manövrieren. Kirchlich orientierte Jugendliche mögen sich ja teilweise auf Communities organisieren, die Auszubildenden aus der Pflegebranche, die meine Geschäftspartnerin und ich auf der Pflege & Reha im Jahr 2008 auf unserem Stand zu Web 2.0 angesprochen haben, hatten zum großen Teil keinerlei Interesse an allem, was mit Internet zu tun hat.
Hallo Cora,
aber ich denke das die Verantwortlichen in Kirche und sozialen Organisationen die Bedeuutung der neuen Medien und Web 2.0 auf jeden Fall erkennen und schon erkannt haben. Ich denke aber das man auch weiterhin in der Kommunikation darauf achten muss das mann Mutli-Channel kommuniziert. Bei den angesprochenen Auszubildenden in der Pflegebranche ist natürlich sehr schade wenn Sie kein Interesse am Internet haben, ich denke da kann man aber Ihnen nur das potenzial aufzeigen und wenn Sie dann immer noch sagen nein, dann muss die Organisation damit umgehen und dann heißt es eben nicht unbedingt Web 2.0 ausbauen sondern wie erreiche ich meine potenziellen Stakekholder über alle Kommunikationskanäle die es gibt. Denn manchmal denke ich auch wird das Potenzial von Web 2.0 an der eine oder anderen Stelle zu hoch bewertet. Aber ich finde es durchaus gut das es darüber eine Diskussion geführt wird
Hallo Sebastian,
auf diesem Abstraktionslevel scheinen wir auf der ganzen Linie einer Meinung zu sein. Nur noch zu meinem geliebten und so häufig geschmähten TYPO3: Das Einrichten mit allen Schikanen ist tatsächlich nicht ganz ohne, aber die reine Bedienung zum Aktualisieren ist nicht schwieriger als das Editieren eines Word-Dokuments (oder eines Wordpress-Beitrags). Im kirchlichen und sozialen Bereich basieren jede Menge Webauftritte auf TYPO3.
Also ich schmähe Typo3 nicht
Auch wenn es manchmal etwas Einarbeitungszeit braucht
Na, dann sind wir ja doch nicht nur auf dem obersten Abstraktionslevel einer Meinung
Vielleicht könnten wir auf dem Barcamp gemeinsam einen TYPO3-Kurs anbieten?
wir können gerne im Kontakt bleiben
Vielleicht könnte man eine Internetseite organisieren, damit sich wir uns in den jeweiligen Bundesländern treffen, aber auch allgemein uns austauschen. Würde da Interesse bestehen ?
Das ist eine gute Idee - vielleicht ein Wiki? Könnte ich evtl. einrichten.
Übrigens habe ich den Hinweis bekommen, dass wir vielleicht auch mal abwarten sollten, was im Kirchentagsprogramm selber zum Thema Internet und Co. schon vorgesehen ist.
finde auch das es eine gute idee ist. es gibt ja schon eine mixxt seite http://kirchentag.mixxt.de/ vielleicht könnten wir diese dazu nutzen?
das programm vom kirchentag wird sich um diese themen drehen: http://www.kirchentag.de/fileadmin/dateien/PDF/DEKT_Thementableau.pdf Das gedruckte Programm sollte spätestens im März/April herauskommen, da dann die meisten Gruppen schon in die Planung eingehen. Sobald ich eins bekomm sag ich bescheid lg sebastian
Hey Thomas,
habe einen Beitrag erstellt und einen Trackback hier hingeschickt, musst wahrscheinlich noch freischalten. Ansonsten kannst du mich gerne per Skype oder ICQ (116097448) kontaktieren. Gruß markus
Hey, muss das sein mit der von der Leyen und der Verunglimpfung eines so guten Gesetzes? Kinderpornographie soll abgeschafft werden oder etwa nicht? Natürlich ist es sinnvoll Seiten zu sperren. Das geschieht mit braunen Seiten ja schließlich auch und da beschwert Ihr Euch nicht? Ich bitte Euch. Denkt nochmal darüber nach. Ihr tut der Ministerin unrecht. Echt wahr.
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Ende letzten Jahres erreichte mich eine E-Mail von Thomas Koch, dass es ein BarCamp auf dem Kirchentag geben soll. “Was hälst Du davon? Das müsste ja Dein Thema sein?”, die Frage von Thomas. Termin ist der 23.05.2009 beim Kirche...
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